23. März 2017
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Verein der Freunde der Stiftung Denkmalschutz Berlin e. V.
Veranstaltungen - Rückblick 2008:


 

Freunde treffen Freunde

Am 4. September 2008 lud die Stiftung Denkmalschutz Berlin unter dem Motto „Freunde treffen Freunde“ zu einem gemeinsamen Fest mit der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin und der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin ins „Dreieck Charlottenburger Tor“. Die „Halbzeit“ der Wiederherstellung des Gesamtensembles Charlottenburger Tor / Kandelaber / Brücke bot Anlass für das traditionelle Jahresfest der Stiftung und ihres Freundeskreises.

Über 300 Gäste feierten diesen Abend an den beiden historischen Firmensitzen mit ihren jeweils besonderen Atmosphären. Das von der Stiftung sanierte Charlottenburger Tor lockte mit einer Lichtinstallation von Wolfgang Teichert, dem Ausblick von der Aussichtsplattform und mit der Besichtigung des unterirdischen Tormuseums.

In der Mercedes-Welt am Salzufer würdigten - kurzweilig moderiert durch Dr. Gerhard Hofmann - der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Dr. Lothar de Maizière, und der Direktor der Niederlassung Mercedes-Benz am Salzufer, Walter Müller das bürgerschaftliche und kulturelle Engagement ihrer Institutionen. Walter Müller hob die 100-jährige Geschichte des Daimler-Standorts hervor. Mercedes-Benz wählte seinerzeit die Nähe zum Charlottenburger Tor als prägnanten Fixpunkt in der Stadt. Lothar de Maizière kommentierte ironisch, wenn nicht sarkastisch, die aktuellen Angriffe auf die Stiftung.

Die historische Ofenhalle der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin bot anschließend den Rahmen für den kulturellen und kulinarischen Teil des Festes. Bereits 1868-1872 bezog die 1763 von Friedrich dem Großen erworbene Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin ihre historische Produktionsstätte. Sie ist heute noch großteils erhalten, wurde in den Jahren 2000 bis 2003 saniert und durch Neubauten ergänzt – ein beeindruckendes städtebauliches Ensemble, das Jörg Woltmann, seit 2005 Eigentümer der traditionellen Manufaktur, offensichtlich gern präsentierte.

Woltmann hatte für das Kulturprogramm Künstler des Renaissance Theaters Berlin in die Porzellan-Manufaktur geholt: Boris Aljinovic führte einen Ausschnitt seiner Fassung von Camille Saint-Saëns‘ „Karneval der Tiere“ mit den Musikern des clair-obscur Saxophonquartett auf. David Benennt beschloss den Abend mit einer Tschechow-Lesung. Die Berliner Tafel sorgte gekonnt für das kulinarische Niveau.

Den Mitgliedern des Fördervereins und der Freundeskreise, die u.a. das Charlottenburger Tor und das Tormuseum betreuen und der Öffentlichkeit zugänglich machen, galt der Dank der Stiftung. Ebenso vielen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur, die die Arbeit der Stiftung unterstützen. Der unterhaltsame Abend sollte traditionell dafür eine kleine Anerkennung sein.