23. März 2017
Kontakt:
Stiftung Denkmalschutz Berlin
c/o Strodt de Maiziére & Partner
Chausseestraße 128a
10115 Berlin

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Veranstaltungen - Rückblick 2009:

 9.12.2009 Besichtigung des Galgenhauses in der Brüderstraße 10, es führt Frau Dr. Marlies Ebert, Stiftung Stadtmuseum Berlin. Mit einem Besuch in der Fotografischen Sammlung zur Berliner Topographie.

 21.11.2009, Herbsttreffen mit dem Freundeskreis Waldkapelle Hessenwinkel

Ansprache: Claudia Scheufele, Pfarrerin der ev. Kirchengemeinde Berlin-Rahnsdorf, Begrüßung: Ingrid Zeddies, Freundeskreis Waldkapelle Hessenwinkel und Birgit Jochens, Verein der Freunde
Vortrag: Prof. Dr. Helmut Engel "Berlins Südosten im Vergleich mit der übrigen Stadt", Musikalische Begleitung: A-Capella-Chor. Leitung: Martina Schulz

 23.10.2009, Vortragsveranstaltung und Podiumsgespräch "Luther auf dem Neuen Markt" in der Marienkirche

Das Marienquartier rund um den Marktplatz „Neuer Markt“ mit der Marienkirche war einer der Gründungsorte Berlins. Heute erinnert nur noch die 1230 erbaute und älteste verbliebene Kirche an die Mitte der Stadt. Im Zuge der Entwicklung des alten Stadtzentrums zum Staatszentrum der DDR wurde das Marienviertel ausgelöscht. St. Marien wurde isoliert und marginalisiert.

An der Nordseite der Kirche führt seit Ende der 80er Jahre das einst auf dem Neuen Markt ste-hende Denkmal des großen Reformators, Martin Luther, ein Schattendasein. 2017 jährt sich zum 500. Mal der Thesenanschlag Luthers. Die Evangelische Kirchengemeinde St. Marien will das Luther-Denkmal spätestens zu diesem Jubiläum wieder an historischer Stelle aufstellen.

Diese Absicht ist Anlass, sich mit der jüngeren und älteren Geschichte dieses Teils der Altstadt auseinander zu setzen. Zur Debatte stehen das Selbst- und Geschichtsbewusstsein Berlins und der Umgang mit einer erinnerungslosen Stadtlandschaft. Wer wäre geeigneter dazu als die Figur des großen Reformators!

2.9.2009, Vortrag im Märkischen Museum:

Graben, um Berlin zu finden

Kooperation der Stiftung Denkmalschutz Berlin mit dem Bürgerverein Luisenstadt e.V.

Berlin sucht sein historisches Zentrum. Das Humboldt-Forum wird nicht die einzige Antwort bleiben. Die Metropole, stolz darauf, sich stets zu wandeln und immer zu werden, hat keine Altstadt. Im 2. Weltkrieg und in der Epoche der „Nachkriegsmoderne“ in Ost und West gingen ganze Stadteile verloren. Die Geburtsorte der einstigen Doppelstadt, Alt-Berlin und Cölln, die Altstadt, Schloss, Kirchen, Klöster, Synagogen, Plätze, Straßenzüge wurden in Folge von Politik und Planung in der DDR zerstört und abgeräumt, Grundstücke enteignet, der Stadtgrundriss weitgehend ausradiert. Doch die Erinnerungslosigkeit ist nicht total.

Einst stand am Gertraudenplatz, dem Zentrum Alt-Cöllns, Berlins höchstes Bauwerk, die Kirche St. Petri mit ihrem 96 Meter hohen Turm. 1945 stark zerstört wurden ihre Ruinen im Dezember 1962 gesprengt. 2007 begannen am Rand der 8-spurigen Gertraudenstraße unter der Leitung von Claudia Melisch archäologische Grabungen nach Über-resten der ersten Siedlungsspuren in Alt-Cölln, zur Untersuchung der historischen Keimzelle Berlins am Petriplatz. Dabei wurden noch im Boden befindliche Kirchenfundamente freigelegt. 2009 beschloss der Gemeindekirchenrat St. Petri-St. Marien, sich für den Neubau einer Kirche an historischem Ort einzusetzen.

Der Bürgerverein Luisenstadt bemüht sich seit Jahren darum, die Geschichte dieses historischen Stadtteils wieder ins Licht zu rücken, und um eine kritische städtebauliche Rekonstruktion. Die Fundamente und Gewölbe der 1964 im Grenzgebiet zwischen Ost- und West-Berlin abgerissenen Luisenstadtkirche, einst Keimzelle der Luisenstadt, sind ein Bodendenkmal. Seit 2007 führt der Verein Grabungen durch, um die Wiederentdeckung des Bodendenkmals zu befördern, 2008 und erneut 2009 als Schüler-Projekt „Der Geschichte auf den Grund gehen“. Die Stiftung Denkmalschutz Berlin unterstützt das Vorhaben des Bürgervereins.

16. Juli 2009, Nicolaihaus, Brüderstraße 13, 10178 Berlin

Die Stiftung Denkmalschutz Berlin lud als Herausgeber zur Präsentation der Baugeschichte Berlin, Band 1, und zum Gespräch über Stadtplanung und Architektur Berlins ... Einladung

Darüber sprachen:
Prof. Dr. Helmut Engel, Landeskonservator a.D., Autor
André Schmitz, Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten
Prof. Dr. Hans Stimmann, Senatsbaudirektor a.D., Stiftung Denkmalschutz Berlin
Prof. Dr. Wolfgang Schäche, Architekturhistoriker

27.3.2009, Vortrag: Dr. Wolfgang Illert, Geschäftsführer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie der Brandenburgischen Schlösser GmbH:

"Die Arbeit der Brandenburgischen Schlösser GmbH als Tochter der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter Berücksichtigung des Schlosses Blankensee" ... weiterlesen

Ort: Schoeler-Schlösschen, Wilhelmsaue 126, 10715 Berlin (Wilmersdorf)

17.3.2009, "Kölner Konzert" in der Auenkirche, Berlin Wilmersdorf, Wilhelmsaue 118a

Veranstalter: Westwind – Wir Nordrhein-Westfalen in Berlin e.V.

• Konzert mit Prof. Winfried Bönig (Orgel) und Prof. Gerald Hambitzer (Cembalo), Hochschule für Musik Köln

• Buchpräsentation: "Klassische Musik" von Annette Kreutziger-Herr und Winfried Bönig aus der Reihe „Die 101 wichtigsten Fragen“
Das Buch erscheint Ende Februar im C. H. Beck Verlag, München

• Gespräch mit den Autoren und Musikern ... weiterlesen

9.3.2009 und 6.4.2009, Führung mit Frau Ebert (Stiftung Stadtmuseum Berlin) durch das Nicolaihaus, Brüderstraße 13, 10178 Berlin

2.2.2009, Lesung mit Lichtbildern: Dr. Dorothea Zöbl liest aus ihrem jüngst erschienenen Buch "Siemens in Berlin. Spaziergänge durch die Geschichte der Elektrifizierung". Vorgestellt werden drei Rundgänge zur Entwicklung des Unternehmens in der Schöneberger Straße in Berlin, am Salzufer in Charlottenburg und in der Siemensstadt. Betrachtet wird die Zeit zwischen der Gründung des Unternehmens 1847 bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs.