23. März 2017
Kontakt:
Stiftung Denkmalschutz Berlin
c/o Strodt de Maiziére & Partner
Chausseestraße 128a
10115 Berlin

Tel.: 030 / 20 60 68 00
Fax: 030 / 20 60 68 039

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10 Jahre Bürgerengagement für Berlins Denkmale

10 Jahre Stiftung Denkmalschutz Berlin
10 Jahre Bürgerengagement für Berlins Denkmale

Presse-Information

Berlin, 23.11.2009


Die Stiftung Denkmalschutz Berlin

gegründet 19. November 1999
Offizieller Gründungsakt im Berliner Abgeordnetenhaus 9. Dezember 1999
Stifter: Maria und Reinhard Müller
Vorstandsvorsitzender: Dr. Lothar de Maizière

Projekte der Stiftung:

Waldkapelle Hessenwinkel (2000 / 2001)
Brandenburger Tor (2000 / 2002)
Altes Palais Unter den Linden (Fassadensanierung, Pergola, 2006 / 2007)
Strandbad Wannsee (2004 / 2007)
Charlottenburger Tor (2004 / 2007)
Poststadion (2005)
Große Kaskade am Lietzensee (2005)
Schoeler-Schlösschen (2006 / 2011)
Stadtbad Oderberger Straße (2007 / 2011)
Kandelaber am Charlottenburger Tor (2007 / 2010)
Hardenberg Denkmal (2009 / 2010)
Schloss Biesdorf (2009 / 2012)


2000 Spender, Sponsoren, Firmen und Organisationen haben dabei die Arbeit der Stiftung unterstützt.


Die Stiftung Denkmalschutz Berlin hat in den zehn Jahren ihres Bestehens bisher neun Denkmale Berlins saniert bzw. führt deren Sanierung derzeit durch. Drei Vorhaben sind derzeit in der Projektentwicklung.

Für die Finanzierung der Vorhaben der Stiftung wurden insgesamt ca. 12 Millionen Euro durch die Vermarktung von Werbeflächen erwirtschaftet, mehr als eine Million Euro konnten durch Stiftungen, Zustiftungen und Spenden zur Rettung Berliner Denkmale vereinnahmt werden. Weitere Einnahmen entstanden durch die Integration von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in die Sanierungsdurchführung. Beim Strandbad Wannsee gab es zudem eine Zuwendung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Dem Land Berlin bzw. nachgeordneten Landeseinrichtungen wurden durch das Engagement der Stiftung zwischen 1999 und 2009 insgesamt ca. 30 Millionen Euro Aufwand für die Sanierung, die Rekonstruktion und die Unterhaltung der o. g. Denkmale erspart und damit der Landeshaushalt erheblich entlastet.

Aufgaben wie Projektentwicklung, Projektsteuerung, Denkmalgutachten und Bauplanung wurden seitens der Stiftung bzw. ihrer ehrenamtlich tätigen Mitglieder und Partner überwiegend unentgeltlich erbracht.

Zur Förderung des Denkmalschutzgedankens und eines gleichermaßen sensiblen wie sachgerechten Umgangs mit einigen der wertvollsten Denkmale Berlins wurden von der Stiftung zahlreiche Publikationen bzw. Bücher herausgegeben, sowie durch Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen beigetragen.

Das umfassende bürgerschaftliche Engagement, das durch die Stiftung Denkmalschutz Berlin einerseits initiiert, andererseits selbst ausgeübt wurde, spiegelt sich insbesondere in den zahlreichen Freundeskreisen zu den Stiftungs-Projekten wider (vgl. Anlage Freundeskreise). Zudem hat die Stiftung durch denkmalgerechte Nutzungskonzepte zu einem nachhaltigen Umgang mit Denkmalen beigetragen. Herausragende Beispiele sind das Tormuseum in Charlottenburger Tor oder das Nutzungskonzept für das Schoeler-Schlösschen.

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