23. März 2017
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Stiftung Denkmalschutz Berlin
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Kandelaber am Charlottenburger Tor

Die Geschichte

Auf der Charlottenburger Brücke entstand mit dem Charlottenburger Tor und den beiden Kandelabern von 1905 bis 1908 ein beeindruckendes, repräsentatives Ensemble. Für die stadträumliche Wirkung des Charlottenburger Tores waren die beiden ca. 22 Meter hohen Kandelaber auf der Charlottenburg zugewandten Seite des Tores bedeutsam. Gemeinsam mit dem Tor rahmten die beiden „Lichtsäulen“ die Landwehrbrücke. In den Jahren 1937-38 nach Plänen von Albert Speer anlässlich der Straßenverbreiterung versetzt, im 2. Weltkrieg zerstört und nach 1945 abgeräumt, werden die Kandelaber derzeit von der Stiftung Denkmalschutz Berlin quasi zum 3. Mal errichtet. ...weiterlesen

Rekonstruktion 2007 - 2010

Die Vorbereitung, Planung und Durchführung der Kandelaber-Rekonstruktion erwies sich aufgrund der Quellenlage als schwierige baukünstlerische Herausforderung. Entwurf und Planung basieren allein auf einigen noch vorhandenen Fotografien, veröffentlicht auf Postkarten, sowie dem Modell. Zeichnungen Schaedes existieren nur von den Brückenanläufern, die bis Herbst 2009 wiedererrichtet werden. Die Herstellung der Fabeltierköpfe und Figuren der bronzenen Galerieumwehrung der Kandelaber wird eine stimmige Nachempfindung bleiben müssen: die präziseste und detaillierteste Abbildung ist eine Postkarte aus dem damaligen Fotostudio Titzenthaler. ...weiterlesen


Charlottenburger Tor und Kandelaber

Die Restaurierung der Flügel des 1907/08 errichteten Charlottenburger Tores wurde im März 2007 von der Stiftung Denkmalschutz Berlin beendet. Jetzt werden auf der westlichen Seite der Brücke die in den 60er Jahren abgebrochenen Kandelaber wiederhergestellt. ...weiterlesen

 Das Tormuseum und die 22 Meter hohe Aussichtsplattform auf dem Tor können jeden Samstag von 12.00-15.00 Uhr besucht werden. Führungen durch das Tor-Museum macht der engagierte Freundeskreis jederzeit auf Nachfrage möglich. ...weiterlesen

Aufgrund der baulichen und denkmalpflegerischen Vorgaben konnten das Museum und der Aufstieg zur Plattform leider nicht barrierefrei ausgebaut werden.